˜Derœ Fall des Ökonomen György Dalos

By: Dalos, György [Autor].
Material type: materialTypeLabel  Computer file, 158 S. Publisher: Berlin Rotbuch Verlag 2013 , Media type: ebook , ISBN: 9783867895286.Theme: Zeitgeschichte | Belletristik & Unterhaltung > Romane & Erzählungen > Gesellschaft & PolitikGenre/Form: Belletristische DarstellungSubject(s): Geschichte 1962-2006 | Betrug | Misserfolg | Tod | Sohn | Vater | BudapestSummary: In seinem Roman schildert der 1943 in Budapest geborene und heute in Berlin lebende Autor das Scheitern seines um Moral bemühten Protagonisten, der den engen Verhältnissen seiner Familie (der Vater überlebte den Holocaust) zu entkommen versucht.Read more »Scope: Budapest, im Jahr 2000: Für Gábor Kolozs stellt sich die Existenzfrage. Dabei hatte alles so hoffnungsfroh begonnen, damals, Anfang der 60er als Wirtschaftsstipendiat in Moskau. Doch die Arbeit an einer ungarischen Reform 1968 bringt nicht die ersehnte Befreiung vom Elternhaus, eine stürmische Ehe scheitert, schließlich wird Kolozs als Dissident diffamiert. 1989 beschert ihm die Wende zumindest beruflichen Erfolg, der aber wieder nicht von Dauer ist. Jetzt, am Grab jenes Holocaust-Überlebenden, der sein Vater war, kalkuliert der mittellose Ökonom: Um sich zu finanzieren, muss er den Tod des Vaters verschweigen - und an seiner statt die monatliche Wiedergutmachung einstreichen. Der Schwindel droht aufzufliegen, als die Presse den 100. Geburtstag des "letzten Überlebenden" am 23. Dezember 2006 feiern möchte ... György Dalos' anrührende Vater-Sohn-Geschichte ist eine subtile Bilanz des eigenen Lebens im Angesicht des Elterntodes und ein kluges Schelmenstück über sittliche Werte und ihren Verfall.Read more »Publisher recommendation: Budapest, im Jahr 2000: Für Gábor Kolozs stellt sich die Existenzfrage. Dabei hatte alles so hoffnungsfroh begonnen, damals, Anfang der 60er als Wirtschaftsstipendiat in Moskau. Doch die Arbeit an einer ungarischen Reform 1968 bringt nicht die ersehnte Befreiung vom Elternhaus, eine stürmische Ehe scheitert, schließlich wird Kolozs als Dissident diffamiert. 1989 beschert ihm die Wende zumindest beruflichen Erfolg, der aber wieder nicht von Dauer ist. Jetzt, am Grab jenes Holocaust-Überlebenden, der sein Vater war, kalkuliert der mittellose Ökonom: Um sich zu finanzieren, muss er den Tod des Vaters verschweigen – und an seiner statt die monatliche Wiedergutmachung einstreichen. Der Schwindel droht aufzufliegen, als die Presse den 100. Geburtstag des »letzten Überlebenden« am 23. Dezember 2006 feiern möchte … György Dalos’ anrührende Vater-Sohn-Geschichte ist eine subtile Bilanz des eigenen Lebens im Angesicht des Elterntodes und ein kluges Schelmenstück über sittliche Werte und ihren Verfall.Read more »Review: Eigentlich möchte sich Gábor Kolozs mit Literatur beschäftigen, aber der Budapester Gymnasiast bekommt ein Stipendium der Ökonomie in Moskau und stellt sein Wissen dem ungarischen Staat zur Verfügung. Im Grunde ist es Gàbors sehnlichster Wunsch, den engen Verhältnissen seiner Familie zu entkommen und in einer passablen Wohnung ein zwangloses Leben zu führen. Aber, was seinen Freunden offenbar zufällt, gelingt ihm, dem beruflich eher Geradlinigen, nur phasenweise, sodass er schließlich in der schäbigen Behausung seines Vaters landet. Erst als der Vater, Überlebender des Holocaust, stirbt, vergisst der mittellose Gábor zum 1. Mal seine Skrupel: Er verschweigt das Ableben seines Vaters, um dessen monatliche Wiedergutmachung durch eine Schweizer Stiftung einzustreichen; eine gefährliche Entscheidung, weil sich plötzlich - Ironie des Schicksals - das öffentliche Interesse am nahenden 100. Geburtstag des Holocaust-Überlebenden ankündigt.Read more »
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